Sonntag, 9. März 2014

31 Tage - 31 Filme: Tag 9



Tag 9 – Welcher ist der schlechteste Film deines/r Lieblingsregisseurs/in [wahlweise: Lieblingsschauspielers/in]?

Ich mache es heute mal kurz, denn im Grunde könnte ich die ganze Ansprache von gestern wiederholen: viele Filme, wenige Werkschauen … yadda, yadda, yadda. Darum bleibe ich an dieser Stelle bei Jason Reitman, als dessen bisher schwächste Leistung ich Young Adult anführen möchte. Der Film hat die richtige Intention, einige wahrlich grandiose Vignetten, aber ich vermisste das Herz, dass seine vorherigen Filme ausgemacht hat. Der Funke ist bei mir nie ganz übergesprungen, in meinen Augen ist Young Adult ein Film, der in der Analyse mehr Spaß macht als beim eigentlichen Ansehen. Und das war bei seinen anderen Regiearbeiten eindeutig besser ausbalanciert. Vielleicht brauche ich auch einfach eine neuerliche Sichtung, wer weiß. Aber ansonsten vertage ich diese Frage ebenfalls auf ein unbestimmtes Datum in der ferneren Zukunft.

So, welche Woody-Allen-Filme kommen denn als nächstes mit dem DVD-Postverleih…?


Samstag, 8. März 2014

31 Tage - 31 Filme: Tag 8



Tag 8 – Nenne einen Film von deinem/r Lieblingsregisseur/in [wahlweise: Lieblingsschauspieler/in].

Es mag ein bisschen überraschend sein, aber ich habe weder das eine noch das andere. Es gibt Personen, die ich sowohl vor als auch hinter der Kamera mehr schätze als andere, aber mich interessiert in erster Linie der Inhalt eines Films. Wenn mich die Geschichte irgendwie anspricht, schaue ich auch einen Film mit Adam Sandler oder von Til Schweiger. Okay, ich gebe zu, bei diesen beiden Beispielen wird man sehr viel mehr enttäuscht als überrascht, aber ich denke ihr versteht, was ich meine.

Wenn ich mal Schauspieler/innen außen vor lasse (ich würde nie einen Film nur wegen eines bestimmten Mitglieds auf der Besetzungsliste schauen, wenn er mich inhaltlich nicht reizt), muss ich allerdings auch zugeben, dass ich mich nicht versiert genug fühle, eine Aussage über einen etwaigen Lieblingsfilm eines geschätzten Regisseurs/einer Regisseurin zu tätigen, weil ich von den meisten noch nicht genug gesehen habe. Ich mag Woody Allen, Akira Kurosawa, Christian Petzold, Jim Jarmusch und Cate Shortland, aber ich habe von allen noch nicht genug gesehen, um eine gefühlt fundierte Aussage zu treffen. Was nützt es, wenn ich Kurosawas Die sieben Samurai kenne, Rashomon aber noch nicht? Ich liebe Jim Jarmuschs Night on Earth, habe aber noch nicht Stranger than Paradise gesehen. Ich schaue viele Filme, aber an kompletten Werkschauen arbeite ich noch. Der einzige Regisseur, dessen Oeuvre ich bisher komplett kenne, ist Jason Reitman und mein bisheriger Lieblingsfilm von ihm ist Up in the Air. Das war es aber auch schon, was ich zu dieser Frage beisteuern konnte. In ein paar Jahren weiß ich bestimmt mehr…


Freitag, 7. März 2014

31 Tage - 31 Filme: Tag 7



Tag 7 – Welchen Film hast du am häufigsten gesehen?

Im Kino oder überhaupt? Sehr oft im Heimkino habe ich neben diversen Disney-Zeichentrickfilmen wie Aladdin und Der König der Löwen Werke wie Falsches Spiel mit Roger Rabbit (2 ½mal an einem Tag, da liegt der Rekord, soweit ich mich erinnere), Tremors - Im Land der Raketenwürmer, Bananas und Aliens – Die Rückkehr gesehen. Buch darüber geführt, wie oft ich jeden Film dann de facto ansah, habe ich aber nicht.

In punkto Kino habe ich diverse Filme zweimal auf der Leinwand gesehen, den gestern erwähnten Caspar viermal, aber der nachweisbare Rekord liegt mit siebenmal bei Der Schatzplanet.


Da ich Kinoeintrittskarten aufhebe, kann ich sogar genau rekapitulieren, wann ich Disneys Taschen mit Geld füllte: 08.12.2002 (15:30 Uhr), 15.12.2002 (11:00 Uhr), 20.12.2002 (14:45 Uhr), 29.12.2002 (13:00 Uhr), 03.01.2003 (14:45 Uhr), 11.01.2003 (14:00 Uhr), 29.01.2003 (15:15 Uhr).
Warum nun gerade Disneys Science-Fiction Variante von R.L. Stevensons Romanklassiker Die Schatzinsel? Um es kurz und knapp zu machen: es war der genau richtige Film zur genau richtigen Zeit in meinem Leben. Es ging mir emotional nicht gut zu dieser Zeit und die Geschichte von Jim Hawkins‘ Reise durch dieses sinnlich bemerkenswert erfahrbare All bot mir die richtige Mischung aus Eskapismus und Hoffnung. Dass der Film ansonsten auch diebisch unterhaltsam, der Soundtrack klasse und die Animation gewohnt atemberaubend daherkam, schadete dem Gesamteindruck natürlich auch nicht.

Der Film kam insgesamt allerdings nicht gut beim Publikum an. Mehr noch, sein Unvermögen, das aufgeblasene Budget von 140 Millionen Dollar wieder einzuspielen wurde gar als Vorwand genommen, um die Abteilung für traditionellen Zeichentrickfilm bei Disney zu schließen. Soweit ich weiß, war eine TV-Serie geplant, die aber dementsprechend nie produziert wurde (bei Atlantis, einem anderen notorischen Disney-Flop, hatte man immerhin schon drei Folgen fertig, die man als Videoveröffentlichung auf den Markt werfen konnte) und wahrscheinlich wird der Film intern als ähnlich heißes Eisen gehandelt wie Taran und der Zauberkessel. Das ist nicht schön im Anbetracht der Tatsache, wie viel Freude mir der Film gebracht hat, wie sehr er mich erbaut hat, wie sehr ich mich in der von ihm gezeigten Welt verlieren konnte. Als er dann auf DVD erschien sollte es selbstredend nicht bei den sieben Sichtungen bleiben. Aber Buch geführt habe ich dann nicht mehr. Dafür hängt das Filmplakat heute gerahmt im Wohnzimmer.



Donnerstag, 6. März 2014

31 Tage - 31 Filme: Tag 6



Tag 6 – Welcher war der erste Film, den du im Kino gesehen hast?

Diese Frage hab ich vor nicht allzu langer Zeit schon mal bei einem Media Monday beantwortet: es ist natürlich Duck Tales – Der Film: Jäger der verlorenen Lampe.


 Duck Tales war (und ist) meine Lieblingszeichentrickserie, dank VHS habe ich die erste Staffel, die damals zum ersten Mal im deutschen Fernsehen lief (Samstag abend in der ARD – plus unzählige Timeslots in den dritten Regionalprogrammen), immer wieder gesehen. Von Kino hatte ich damals keine Ahnung, ich kann nicht einmal rekapitulieren, ob ich die Bezeichnung überhaupt schon einmal gehört hatte. Wie auch immer, da der Film am 04.07.1991 in die deutschen Kinos kam, muss es also irgendwann im Juli gewesen sein, dass mein Vater mich mit nach Hannover nahm und wir uns irgendwann im Cinemaxx in der Nikolaistraße, dem ersten und inzwischen leider geschlossenen Cinemaxx-Kino in Deutschland, einfanden, um in Kinosaal 4, 5 oder 6 (DAS kann ich nicht mehr rekonstruieren) Duck Tales – Der Film zu sehen. In meiner Erinnerung gibt es keine Werbung, keine Trailer, nichts – es ging sofort mit dem Film los und ich war vollkommen baff, meine Helden in Leinwandgröße zu sehen, zudem auch noch in einer Geschichte, die ich noch nicht in und auswendig kannte.

Man kann sehen, dieses Erlebnis hat einigen Eindruck auf mich gemacht. Fortan tauchte Kino als Möglichkeit, Filme zu sehen, auf meinem Radar auf. Mein zweiter Film war übrigens der dänische Trickfilm Oliver & Olivia – Zwei freche Spatzen und lange Zeit konnte ich mir nicht vorstellen, warum Menschen sich Realfilme im Kino ansehen sollten – sowas war doch langweilig. Es ist durchaus möglich, dass Caspar der erste Film mit „echten Menschen“ war, den ich dann auf der großen Leinwand sah. Den dann aber auch gleich viermal im Kino. Exzesse wollen früh geübt werden…
Der Trailer ist übrigens keine offizielle Variante (die scheint es nicht bis ins Internet geschafft zu haben), sondern eine Fan-Version unterlegt mit dem Theme Song. Es gibt schlechteres...


Mittwoch, 5. März 2014

Blogparade: Filme für die Insel






Ganz im Sinne der Serien-Aktion von Wortman wurde nun von Thomas, dem Betreiber von Filmrisse, ein ähnlich schnell zu beantwortendes Stöckchen in die Blogosphäre geworfen: 15 Filme für die Insel.

Die Aufgabe, zitiert nach Thomas: „Welche 15 Filme würdest du bei dir haben wollen, wenn du auf einer einsamen Insel strandest? Bedenke dabei das Szenario. Es werden die einzigen 15 Filme sein, die dir für eine lange Zeit zur Verfügung stehen werden.“

Bis zum 10.03.2014 haben wir alle noch Zeit, unsere Antworten zu posten, mit dem Originalartikel zu verlinken und dort natürlich auch einen Hinweis auf unsere Teilnahme zu hinterlassen. Danach wird Thomas dann aus den genannten Filmen die Top 15 herausfiltern, mit der dann alle Filmblogger, die auf einer einsamen Insel stranden, leben müssen. :-) Hoffentlich strandet auch ein Abspielgerät samt Monitor/Fernseher mit uns und die Insel hat einen Stromanschluß... :-D

Es folgen meine Antworten. Leicht ist es nicht, den Kanon der großartigen Filme auf 15 zu reduzieren. Nun gut, hier die 15 Filme mit dem für mich persönlich höchstem Wiedersichtungspotenzial, alphabetisch geordnet, mit einer Entschuldigung an alle Werke, die es nicht auf die Liste geschafft haben.


01.) Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)
02.) Antz (1998)
03.) Bernard & Bianca im Känguruhland (1990)
04.) Contact (1997)
05.) Der dunkle Kristall (1982)
06.) Falsches Spiel mit Roger Rabbit (1988)
07.) Night on Earth (1991)
08.) The Quiet Earth – Das letzte Experiment (1985)
09.) Die Schöne und das Biest (1991)
10.) Der Schatzplanet (2002)
11.) Speed (1994)
12.) Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers (1986)
13.) Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991)
14.) Das Tier (1981)
15.) Wer die Nachtigall stört (1962)